Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Seit 2006 gibt es eine vorbeugende Impfung, die das Risiko für Gebärmutterhalskrebs deutlich reduziert. Geimpft werden sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr, denn der Impfschutz ist hinfällig, wenn bereits Kontakt mit einem der Virentypen bestand.

Kostenübernahme für die HPV-Impfung

Gebärmutterhalskrebs, die nach Brustkrebs zweithäufigsten Krebsart bei jungen Frauen, wird durch Viren aus der so genannten Papilloma-Gruppe (HPV) ausgelöst, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Eine Impfung kann das Krebsrisiko sinnvoll senken: Sie bewirkt einen Schutz gegen 4 der insgesamt über 200 Papilloma-Viren, die zusammen für ca. 65 - 70 Prozent der Gebärmutterhalskrebserkrankungen verantwortlich sind.

Wir übernehmen die Kosten für die HPV-Impfung gemäß den Schutzimpfungsrichtlinien für Mädchen und junge Frauen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Bis zum 18. Lebensjahr können versäumte Impfungen nachgeholt werden.

Es sind in Deutschland drei unterschiedliche Impfstoffe verfügbar. Um einen ausreichenden Impfschutz zu gewährleisten sind im Alter von 9 bis 14 Jahren zwei Impfungen im Abstand von sechs Monaten erforderlich. Für ältere Mädchen, bzw. junge Frauen sind 3 Impfungen notwendig. Ob eine Auffrischung erforderlich ist, kann auf Grund fehlender Studien zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau gesagt werden. Bisher wird von einem ausreichenden Schutz für etwa 5 Jahre ausgegangen.


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Veröffentlicht am: 05.05.2021 - Zuletzt geändert am: 19.07.2021