Hospize

Ängste nehmen, Schmerzen lindern, mit Menschlichkeit beistehen – die Palliativmedizin und Hospizversorgung begleitet Menschen auf ihrer letzten Reise. Im Mittelpunkt dabei steht, die verbleibende Lebenszeit so lebenswert wie möglich zu gestalten. Wir unterstützen das Hilfsangebot und übernehmen einen großen Teil der Versorgungskosten.

Fürsorge und Begleitung in der letzten Phase des Lebens

Lebensqualität, Würde und größtmögliche Autonomie bis zuletzt – dafür setzten wir uns ein. Schwerstkranken und sterbenden Menschen ermöglichen wir in der letzten Phase ihres Lebens eine intensive Form der Fürsorge und Begleitung.

Die Hospiz- und Palliativmedizin konzentriert sich nicht auf lebensverlängernde Therapien, sondern darauf, die verbleibende Lebenszeit so lebenswert wie möglich zu gestalten. Dabei geht es in erster Linie darum, Ängste zu nehmen, Schmerzen zu lindern, und Geborgenheit in einer möglichst vertrauten Umgebung zu ermögliche

Stationäre Hospize

Hospize sind in der Regel kleinere Einrichtungen mit wenigen Betten, in denen die Kranken zumeist rund um die Uhr (vollstationär) versorgt werden. Mitunter erfolgt die Betreuung im Hospiz auch nur tagsüber oder nur nachts (teilstationär) und die Kranken bleiben in der übrigen Zeit in ihrer häuslichen Umgebung bleiben.


Spezialisierte ambulante Palliativversorgung und ambulante Hospizpflege

Beide Leistungen zusammen ermöglichen schwerstkranken und sterbenden Menschen, in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können. Sie erhalten die notwendige medizinische, pflegerische und psychosoziale Unterstützung durch mobile Teams.

Die Leistungen der „Palliative Care Teams“ sind dabei primär medizinisch ausgerichtet und umfassen die Befreiung von Schmerzen und die Linderung von Beschwerden wie Luftnot, Übelkeit oder Erbrechen. Bei Bedarf sind die Teams rund um die Uhr verfügbar.

Ambulante Hospizdienste erbringen die ehrenamtliche Sterbebegleitung. Sie ergänzen die Arbeit der Palliativversorgung und bieten psychosozialer Begleitung, Beratung und Unterstützung des Sterbenden und seiner Angehörigen.

Kostenübernahme und möglicher Eigenbetrag

Wir übernehmen die pflegerische und ärztliche Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen sowohl stationär als auch ambulant. Bei der stationären Hospizpflege tragen wir 95 % der Kosten. Die verbleibenden 5% finanziert das Hospiz durch Spenden.

Ist ein Versicherter pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes, zahlt die Pflegekasse den Betrag, den sie für seine vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim übernehmen würde.

Ihre BKK und die Pflegeversicherung zahlen die Zuschüsse direkt an die Hospize, der Versicherte muss also nicht in Vorleistung treten.

Die von ambulanten Hospizdiensten angebotene Sterbebegleitung zu Hause ist kostenfrei. Auch bei einer ambulanten palliativpflegerischen und palliativmedizinischen Versorgung im häuslichen Umfeld übernehmen wir die Kosten.

Im Einzelfall können nach Rücksprache mit der BKK die Fahrt- und Transportkosten übernommen werden, bitte sprechen Sie uns an.

Übrigens: Finanzielle Gründe sollten niemanden daran hindern, ein Hospiz aufzusuchen. Ihrer Tradition entsprechend nehmen viele Hospize auch Menschen auf, die keinen Eigenbeitrag erbringen können. Die finanzielle Lücke wird durch Spenden geschlossen.

Weitere Informationen über Hospize in Deutschland oder über die Hospizversorgung erhalten Sie von uns oder auf der Homepage des Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V..

Informationen des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands e.V.


Noch Fragen?

Wir beraten Sie gerne ausführlich und individuell.

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Veröffentlicht am: 19.05.2021 - Zuletzt geändert am: 19.07.2021