Die leidende Seele
In den vorangegangenen Teilen unserer Serie "Die Seele" haben wir ausführlich über das Thema Stress und mögliche Entspannungstechniken sowie über die unterschiedlichen Konfliktarten und die verschiedenen Therapieformen im Rahmen der Psychotherapie informiert. In diesem Teil möchten wir Sie über weitere Krankheitsbilder informieren, die oftmals weiter verbreitet sind als allgemein angenommen wird:
- Ängste
- Hemmungen
- Hypochondrie
- Hysterie
- Panikattacken
- Phobien
- Realängste
- Sucht und Abhängigkeit
- Zwangsstörungen
- Seelische Krisen und
- Depressionen
Gerade die Depression ist seit längerem in aller Munde und wird oft als "Volkskrankheit" angesehen. In der heutigen schnelllebigen Arbeitswelt ist dies nicht weiter verwunderlich und ist keine Frage des Alters. Die Hauptursache für Depressionen ist häufig eine negative Betrachtung:
- der Zukunftsperspektive (Aufgabengebiete, Arbeitsplatzsicherheit oder Karrierechancen),
- der zwischenmenschlichen Kontakte (zu Vorgesetzten, Kollegen, Freunden oder der Familie)
und - der eigenen Person (vermindertes Selbstwertgefühl und Schuldgefühle).
Jeder Mensch hat diese Erfahrungen schon einmal gemacht - mal mehr, mal weniger ausgeprägt. "Leiden wir jetzt alle unter einer Depression?" könnte jetzt die Frage lauten. Darauf sagen wir ein klares "Nein", aber wenn diese Faktoren über einen längeren Zeitraum auf einen Menschen einwirken und er nicht in der Lage ist, die bestehenden Probleme zu bewältigen oder Ausgleich in anderen Bereichen zu finden, kann sich eine Depression ohne weiteres entwickeln.
Wir möchten über die Ursachen und Symptome berichten, damit sich jeder ein Bild davon machen kann, ob er depressionsgefährdet ist und gegebenenfalls bereits frühzeitig geeignete Maßnahmen einleiten kann, um diese Gefahr abzuwenden und seine eigene Einstellung zu den Faktoren zu überdenken. "Nicht die Dinge selber beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen". Dieses Zitat des griechischen Philosophen Epiktet aus dem ersten Jahrhundert nach Christus ist heute noch genau so aktuell wie damals. So kann bei einer Trennung (familiär oder beruflich) ein Partner glücklich sein, während der andere tiefes Selbstmitleid empfindet, die Schuld für die Trennung alleine bei sich sucht und sämtliche zwischenmenschlichen Beziehungen abbricht. Beide erleben das gleiche Ereignis - die Trennung - auf ganz unterschiedliche Weise. Während es für den einen eine Erleichterung ist, erlebt der andere eine tiefe Depression. Der Unterschied ist nur die eigene Einstellung zu dem Ereignis - und genau die ist entscheidend, aber auch positiv beeinflussbar!
Informieren Sie sich jetzt und nutzen Sie Ihr Wissen anschließend, um eigene Symptome und die Ihrer Mitmenschen frühzeitig zu erkennen und diese oft langwierige Erkrankung von Anfang an zu vermeiden oder frühzeitig zu behandeln. Selbsthilfegruppen können dabei eine entscheidende Hilfestellung geben. Eine bundesweite Übersicht finden Sie z. B. unter www.nakos.de. Eine Übersicht der Selbsthilfekontaktstellen in Nordrhein-Wesfahlen steht Ihnen unter www.koskon.de zur Verfügung. Nutzen Sie diese professionelle Hilfe, denn je eher die Erkrankung bekannt ist und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Unser Informationsangebot möchten wir mit den folgenden Themen abrunden:
- Das psychoanalytische Entwicklungsmodell
- Wie man wird, wie man ist
- Die Macht der Hypnose
- Die Heilkraft der Psyche
- Schlaf
- Tagträume und Phantasien
- Traum und Traumdeutung
Nachdem nun alle Informationen über "Die Seele" in 5 Teilen im Internet veröffentlicht wurden, ist daraus ein Nachschlagewerk geworden, das Ihnen umfassende Informationen und Anregungen zu diesem immer wichtiger werdenden Thema geben kann. Die Inhalte wurden bewusst nicht in einen geschützten Mitgliederbereich gestellt, da wir diese Informationen für Sie und alle Interessenten zugängig machen möchten, da wir der Meinung sind, dass jeder über die Seele informiert sein sollte. Es würde uns freuen, wenn Sie diese Seiten auch ihren Freunden, Kolleginnen und Kollegen vorstellen würden und wir dadurch - auch über die Grenzen unser BKK-Versicherten hinaus - einen Beitrag zur allgemeinen Aufklärung über dieses Thema leisten können.
