Meningokokken

Meningokokken (nur bei besonders gefährdeten Personen)

Die bakterielle Entzündung der Hirnhäute (Meningitis) ist ein schweres, lebensbedrohliches Krankheitsbild. Die Erreger gelangen entweder auf dem Blutweg in das Zentralnervensystem oder werden bei Nasennebenhöhlenerkrankung, Mittelohrentzündung oder offenen Schädelverletzungen auf direktem Weg fortgeleitet. Heftigste Kopfschmerzen, hohes Fieber, Nackensteifigkeit und oft ein akutes organisches Psychosyndrom prägen das klinische Bild.

Die Impfung wird allen Personen mit erhöhtem Infektionsrisiko empfohlen. Besonders gefährdet sind zum Beispiel Personen mit Immundefekten oder fehlender beziehungsweise funktionsuntüchtiger Milz.

Die STIKO empfiehlt erstmals im Jahr 2006 eine generelle Impfung gegen Meningokokken bei Kindern im 2. Lebensjahr.


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