Elektronische Gesundheitskarte

Ab dem 01.01.2014 gilt im ganzen Bundesgebiet die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Von der BKK der Deutschen Bank war die Versorgung mit der eGK bereits im Juli 2012 abgeschlossen.Abbildung Elektronische Gesundheitskarte BKK Deutsche Bank

Jeder Versicherte bekommt eine eigene elektronische Gesundheitskarte mit Foto. Nur Kinder unter 15 Jahren sowie Versicherte, denen die Erstellung eines Fotos aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, erhalten eine Karte ohne Lichtbild.

Sie können Ihr Lichtbild hier auch online ablegen. Halten Sie hierzu Ihr digitales Passfoto und Ihre Krankenversicherungsnummer bereit.



Auf der Vorderseite der elektronischen Gesundheitskarte stehen Ihr Vor- und Nachname, Ihre neue, lebenslang gültige Krankenversichertennummer sowie Name und Kennnummer unserer Krankenkasse. Neu ist das Foto, das Sie eindeutig und schnell als Karteninhaber ausweist und gleichzeitig vor Kartenmissbrauch schützt. Ebenfalls neu ist der Vermerk über die BSI-Zertifizierung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie.

Auf der Rückseite befindet sich - wie bisher auch - Ihre Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Sie ermöglicht Ihnen eine ambulante oder stationäre Behandlung bei Notfällen während eines Auslandsaufenthaltes in allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und in der Schweiz.


Die Möglichkeiten
Die eGK kann zurzeit nur das, was auch die alte Krankenversichertenkarte konnte. Mehr Daten sind auch auf der eGK nicht gespeichert.

Voraussichtlich Ende 2015 soll die elektronische Gesundheitskarte im "Online-Betrieb" eingesetzt werden. Dann erfolgen Änderungen der Adresse direkt auf der Karte, eine neue Karte muss in solchen Fällen nicht mehr ausgestellt werden. Bis dahin werden wir Ihnen bei Änderungen eine neue elektronische Gesundheitskarte zusenden.

Zu einem späteren, noch nicht festgelegten Zeitpunkt,  können Versicherte auf Wunsch weitere Daten auf der Karte speichern lassen, etwa die Einwilligung zur Organspende oder eine Patientenverfügung. Diese Angaben sind freiwillig. In einer weiteren Stufe soll es möglich sein, dass ein Arzt - mit Einverständnis des Versicherten - wichtige Informationen für den Notfall auf der Karte hinterlegt. Dazu gehören z. B. Angaben zu Allergien oder chronischen Erkrankungen. Kann ein Versicherter aufgrund eines Notfalls nicht selbst Auskunft geben, liefert die elektronische Gesundheitskarte dann diese Informationen, die im Einzelfall überlebenswichtig sein können.


Datenschutz

Der Schutz Ihrer persönlichen Gesundheitsdaten hat höchste Priorität. Dies wird sich auch mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte nicht ändern, denn gerade angesichts der neuen technischen Möglichkeiten wird Datenschutz groß geschrieben.

Ohne Ihre Einwilligung wird niemand auf die vertraulichen Daten Ihrer elektronischen Gesundheitskarte zugreifen können. Sie entscheiden, ob und welche medizinischen Daten gespeichert werden und wer welche Dokumente einsehen darf. Ihre Einwilligung geben Sie mit der elektronischen Gesundheitskarte und einer Geheimnummer (PIN). Sobald die sichere Möglichkeit der Speicherung von medizinischen Daten besteht, werden wir Ihnen die Geheimnummern zur Verfügung stellen. So wird die Karte zu Ihrem persönlichen Schlüssel. Auch alle Ärzte erhalten eine eigene Karte, den so genannten Heilberufsausweis. Um an die auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten medizinischen Daten zu gelangen, müssen Arzt und Patient jeweils ihre Karte in das Lesegerät stecken und ihren Pin-Code eingeben.

Noch Fragen?
Wenn Sie Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns.

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